Stuttgart-Surge

Surge vor erstem Heimspiel

Nach dem wichtigen 21:17-Sieg in Barcelona steht für Stuttgart Surge am Sonntag um 15 Uhr das
erste Heimspiel an. Mit der Frankfurt Galaxy reist dabei ein großer Name an, der sein Auftaktspiel
in der European League of Football verloren hat.

„Ich bin natürlich sehr stolz auf unser Team, das die Aufgabe in Barcelona gut gelöst hat“, erklärt
Head Coach Martin Hanselmann mit Blick auf das vergangene Wochenende. Das junge Surge-Team
behielt dabei in der Schlussphase die Nerven und konnte dank eines Touchdowns von Wide
Receiver Pascal Flöser das Spiel für sich entscheiden.

Dieser Erfolg soll nun am Sonntag wiederholt werden. Das wird jedoch keine leichte Aufgabe,
schließlich wartet mit der Galaxy einer der Top-Favoriten vom Wochenende. „Es wird darauf
ankommen, ob wir ruhig bleiben und unseren Rhythmus finden. Dann ist alles möglich“, gibt
Hanselmann die Devise für Sonntag aus.

Verzichten muss er dabei erneut auf Offensive Lineman Jason Kühn, der wohl erst wieder nach der
Bye Week fit sein wird, und US-Running-Back Joshua Tapscott. Für Tapscott ist nach seinem
privaten Unfall nun klar, dass er leider kein Spiel für die Surge in diesem Jahr machen wird. „Das
ist wirklich schade für Josh, denn er hat sich auf die Saison gefreut“, schildert der Surge-Trainer.
Wichtige Neuigkeiten gibt es auch aus dem organisatorischem Bereich. Dort wurde entgegen
anderer Absprachen mit den Verantwortlichen nun das Ticketkontingent auf 750 reduziert. So
können nun einige Fans nicht ins Stadion, bekommen dafür aber eine Freikarte für ein anderes Spiel
oder ihr Geld zurück. „Das ist wirklich sehr schade, denn wir waren eigentlich von mehr
ausgegangen“, erläutert Geschäftsführer Timo Franke. Dabei kann er die Begründung, dass es in
den kommenden Tagen zu Lockerungen kommen wird, nicht nachvollziehen. „Warum kann man
das nicht schon früher umsetzen“, reagiert er verärgert.

Immerhin: Seit Donnerstag gibt es bei Ticketmaster Karten für das Heimspiel gegen die Cologne
Centurions am 25. Juli zu kaufen. Spätestens werden dann hoffentlich mehr Fans im Stadion erlaubt
sein.